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chirurgischer Knoten

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Radiologie Dr. Abidin Geles Röntgen Man macht Röntgenaufnahmen um knöcherne Verletzungen auszuschließen. Röntgenaufnahmen oft in zwei Ebenen anterior-posteriorer und seitlicher Strahlengang, beim Röntgen beschreibt man immer das distale Fragment der Fraktur. Es gibt verschiedene Dislokationsmöglichkeiten: * Kontraktion (Verkürzung) * Seitverschiebung: dislokatio ad latus, zB distaler Knochenanteil um Seitenbreite nach einer Seite dislokalisiert * distaler Knochenanteil längst verschoben: Dislokatio longitudinem * (Achsen)Knick (Varus oder Valgus): Dislokatio ad axim * Rotation: Dislokatio ad peripheriam * Dislokatio ad longitudinem cum contractione: Längstverschiebung mit Verkürzung * Dislokatio ad longitudinem cum distractione: Längstverschiebung mit Verlängerung Bei Schwerverletzten sind Röntgenaufnahmen des Schädels, der Wirbelsäule, des Thorax und Beckens umbedingt zu machen. In Bezug auf Thoraxchirurgie ist es möglich aus dem Thoraxübersichtsröntgen folgende Diagnosen bzw. Verdachtsdiagnosen zu stellen: 1. Pneumothorax 2. Pleuraerguss 3. Pulmonale Expansionen, Infiltrate, Cysten, Cavernen 4. Atelektasen 5. Thoraxwandverletzungen bzw. - tumoren 6. Mediastinaltumore 7. Mediastinal- und Weichteilemphysem Diese Pathologien durch das alleinige Thoraxröntgen nicht ausschließbar. Schlucktaktröntgen bzw. Video-Schluckakt Folgende Pathologien können erfasst werden: 1. Ösophagusstenose 2. Ösophagusperforation, Ösophagotracheal- bzw. Bronchialfistel 3. Aspiration 4. Funktionelle Störungen Das Kontrastmittel muss gewebekompatibel und klar sein, wegen hoher Inzidenz von Fisteln und Aspiration - keine Bariumderivate Sonographie Um die inneren Organe zu beurteilen! Oberbauchsonographie: Abklärung von hepatischen Sekundaria. Ultraschall-Kontrollen bei Neugeborenen: Vorsicht länger andauernde Untersuchungen führen zur Erwärmung des Gewebes bis zu 4°C. Computer Tomographie (CT) Man macht mittels Röntgenstrahlen Schichtaufnahmen von den entsprechen Körperregionen, welche im Vergleich zu Röntgenaufnahmen eine sehr gute Qualität haben. Die CT erleichtert die Diagnose viel genauer vor allem bei knöchernen Strukturen und ist für die OP-Planung sehr wichtig 1. Topografische Einschätzung und Ausdehnung von Läsionen 2. Zeitliche Dynamik von Veränderungen (präoperativ und im follow-up). 3. Abklärung von Sekundaria (cerebral, thoracal, abdomino-pelvin). Magnetresonanztomographie (MRT) MRT erleichtert die Diagnose der Weichteile viel genauer. Wird vor allem eingesetzt um Weichteilverletzungen z.B. bei Gelenksverletzungen (Knie oder Schulter). Angiographische Darstellungen 1. CT-Angiographie 2. MR-Angiographie 3. Pulmonalisangiographie 4. Aortographie Sie werden zur Abklärung der Tumorresektabilität und vaskulären Malformationen verwendet. Nach Möglichkeit werden primär Kathetherangiographien vermieden. Nuklearmedizinische Untersuchungen In der onkologischen Chirurgie von zentraler Wichtigkeit. 1. Knochenscintigrafie (Knochen-sekundaria; Tumoren der ossären Thoraxwand) 2. Knochenmarksscintigrafie (Knochenmarks-sekundaria) 3. PET (Speicherverhalten von Läsionen gibt Hinweis auf Dignität) Für die präoperative Lungenfunktionsdiagnostik unerläßlich ist die Perfusions-Ventilations-scintigrafie (Homogenität oder Inhomogenität der Ventilation und Perfusion der Lunge) Bildwandler Bei Fragen / Feedback bitte E-Mail an abidin.geles@gmail.com DANKE